Creatin beim Bodybuilding

Die leistungssteigernden Wirkungen der a-Methyguanidoessigsäure, wie Creatin von Chemikern genannt wird, wurden bereits in den sechziger Jahren entdeckt und wird vor allem als Supplementnahrung und Nahrungsergänzung für Kraftsportler eingesetzt.

Da die Entdeckung des Creatin auf einen französischen Wissenschaftler zurück geht, der den Stoff im Fleischextrakt fand, nannte er diesen Stoff nach dem griechischen Wort für Fleisch "kreas". Creatin bildet in der Form des Creatinphosphat neben dem Adenosintriphosphat (ATP) eine wichtige Rolle bei der Energiebereitstellung im Körper. Für eine Muskelkontraktion benötigt der Körper das ATP. Dieser Vorrat reicht aufgrund des geringen Vorrats bei starker muskolöser Beanspruchung nur für zwei bis drei Kontraktionen aus. Für die weiteren Kontraktionen muss auch der Körper beim Bodybuilding ATP aus dem Creatinphosphat synthetisieren.

Der Masseaufbau durch Creatin, wie man es im Kraftsport und Bodybuilding schon lange zu schätzen weiss, beruht auf der osmotischen Wirkung der Substanz. Ähnlich wie [Aminosäuren->] bindet der Stoff Wasser in den Körperzellen. Es findet also keine Vermehrung der Muskelzellen statt, sondern die vorhandenen Muskeln werden vergrößert und wirken "voller". Für den dauerhaften [Muskelaufbau->] ist das Präparat nicht zu empfehlen.

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