Elektromotoren wirkungsvoll schützen

Die meisten Elektromotoren und Stromerzeuger zeichnen sich durch ihre lange Lebensdauer, ihre Robustheit und ihre Wartungsarmut aus. Trotzdem sind auch sie nicht gegen alle Gefahren gefeit. Damit Motoren durch die verschiedensten Ursachen, wie zum Beispiel Nichtanlauf, Netzspannungsabfall oder Überlastung, nicht zerstört werden, können Motorschutzschalter eingebaut werden. Oft besitzen die Schalter einen Kurzschlussschutz. Außerdem schützen sie vor allem die Motorwicklung durch Auslösung auf Wärmebasis. Neuartige Motorschutzschalter verfügen noch über zusätzliche Hilfsschalter sowie auch Arbeitsstrom- und Unterspannungsauslöser.

Elektromotoren, die mit dem Schutzschalter ausgestattet werden, sind zumeist dreiphasige Drehstrommotoren. Werden die normalen Werte im Motor überschritten, verformt sich das im Motorschutzschalter enthaltene Bimetall aufgrund der Wärme und löst ein Schaltschloss aus. Als Folge kommt es zur Stromkreisunterbrechung. Motorschutzschalter sind als Motorenzubehör überall dort erhältlich, wo es Elektromotoren gibt. Gleiches trifft auch auf Frequenzumrichter zu, die ebenfalls im Elektromotorenfachhandel zu beziehen sind.

Frequenzumrichter erfüllen eine wichtige Funktion bei Elektromotoren; sie verbessern den Motorenanlauf und die Drehzahl vor allem von Drehstrommotoren. Frequenzumrichter generieren aus Wechsel- oder Drehstrom eine veränderte Spannung. Diese umgerichtete Spannung kann dann vom Verbrauchergerät genutzt werden. Elektromotoren sind heute aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Ohne sie wäre der abgasfreie Betrieb von zahlreichen Arbeitsmaschinen und Schienenfahrzeugen nicht möglich. Ihre kostengünstige Arbeitsweise macht sie für die Industrie unentbehrlich.

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Kategoriezuordnung: Industrie · Artikel erstellt am: 13.11.2007