Waschnussschalen und Waschnüsse

Die Schalen der Waschnuß wachsen an Bäumen im Norden Indiens und Nepal. Schon seit vielen Jahrhunderten ist den Einwohnern dort bekannt, dass die Waschnüsse verwendet werden können, um Kleidung oder andere Dinge zu reinigen. Das in den Waschnussschalen enthaltene Saponin besitzt ähnliche Eigenschaften wie Seife, wenn es in Wasser gelöst wird.

Die Reinigungskraft der Waschnüsse ist keinesfalls geringer als die von synthetisch hergestelltem Waschpulver, das neben Tensiden auch andere Eigenschaften besitzt, die der Umwelt nicht zuträglich sind. Die Schalen der "Sapindus trifoliatus", wie sie der Wissenschaftler nennt, sind dagegen ein nachwachsender Rohstoff und absolut ökologisch. Zudem kann man den Abfall, nämlich die Nusschalen, die nach dem Waschen übrig bleiben, direkt kompostieren, so dass auch kein Restmüll anfällt, der entsorgt werden müsste.

Bei der Verwendung der Nüsse geht man davon aus, dass pro Waschgang nur etwa 7 halbe Waschnüsse in einem Stoffsäckchen in die Wäschetrommel legt. Diese Reinigungsmethode eignet sich für Kochwäsche, Buntwäsche und Weißwäsche bei den Temperaturen 30, 60 und 95 Grad Celsius.

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