Hallenbau
Um im Hallenbau eine Gewerbehalle oder Systemhalle zu platzieren, ist ein Fundament nötig. Die Fundamente haben oft die Anforderung, dass sie nur temporär verwendet werden, da die Hallen nach der Fertigstellen einer Großbaustelle oder ähnlichem, nicht mehr benötigt werden. Ein leichtes Abtragen des Fundaments ist daher oft Voraussetzung. Je nach Nutzungsdauer der Systemhallen, entscheidet sich, welche Art des Fundaments oder der Befestigung der Stützen man wählt.
Bei kurzfristiger Nutzung werden die tragenden Stützen der Hallen mit den Kantholzelementen, die den Hallenboden darstellen, mit Erdnägeln im Boden befestigt.
Bei mittel- bis langfristiger Nutzung wird häufig ein Bodenfundament ausgelegt, das aus Betonplatten besteht und mobil ist. Durch die Verwendung von Platten ist auch ein mehrmaliges Aufbauen und Abbauen der Hallen kein Problem. Die Hallenstützen werden in den Platten verankert.
Die Verwendung von festen Fundamenten, die aus "einem Guss" sind, empfiehlt sich nur bei einer Nutzung, die nicht zeitlich begrenzt ist. Da der Hallenboden aus dem Fundament besteht, hat man so keine Rillen durch Platten.
Die Verwendung von Holzplanken und anderen Böden ist abhängig von der Nutzung als Reithalle oder Lagerhalle von Unternehmen.