Umkehrosmose
Die Trinkwasseraufbereitung durch das Prinzip der Umkehrosmose ist nicht nur in Katastrophengebieten ein interessantes Thema. Auch bei der Nutzung von Regenwasser, Meerwasser oder Abwasser für die Gewinnung von trinkbarem Wasser, ist die technische Lösung sehr gefragt. Der Begriff Umkehrosmose leitet sich von dem osmotischen Druck ab, der für die Vermischung zweier Lösungen zuständig ist.
Die Umkehrung davon wird erreicht, indem man das verunreinigte Schmutzwasser mit hohem Druck durch eine Filtermembran drückt. Die Poren dieser Membran sind bautechnisch bedingt so klein, dass nur noch Wassermolekühle durch passen. Die Folge ist, dass Verunreinigungen durch Viren, Bakterien, Toxine und sogar gelöste Salze (wie im Meerwasser) vor der Membran verbleiben. Das mit der Membranfiltertechnik gereinigte Wasser hat einen so hohen Reinheitsgrad, dass es sogar den strengen Bestimmungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entspricht.