Kleinkläranlagen
Die Kleinkläranlagen werden eingesetzt, um häusliches Abwasser oder Prozesswasser von Industrieunternehmen zu reinigen. Unter Einsatz verschiedener Filtertechniken (Partikelfiltration, Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration oder Umkehrosmose) können Abwässer für verschiedene Zwecke und von unterschiedlichen Stoffen gereinigt werden.
Eine Kleinkläranlage arbeitet in der Regel nach einem mechanischen oder physikalischen Prinzip in der ersten Stufe und mit biologischen Verfahren in den späteren Stufen der Kläranlage. Die biologische Reinigung mithilfe von Bakterien und Mikroorganismen findet in einem sogenannten Bioreaktor statt, der jedoch mit Abwasser gespeist wird, das zuvor von Grobschmutz, Laub, Ästen und Sand befreit wurde. Die biologische Klärung des Abwassers mit Kleinkläranlagen eignet sich auch für Wasser, das mit Lebensmittelresten oder Fäkalien verschmutzt ist.
Durch den Einsatz von Chemikalien kann das Wasser in späteren Stufen (nach der 2. Stufe) behandelt werden. Nach der Abwasserbehandlung bleibt in der Kläranlage Blähschlamm zurück. Blähschlämme in Reinigungsbecken der Kleinkläranlage senkt die Reinigungsleistung der Anlage und sollte daher mit geeigneten Mitteln (u.a. Zusatz von Chemikalen) unterbunden werden.
Kategoriezuordnung: Abwassertechnik · Artikel erstellt am: 13.07.2005